Erdbebenanalysen mit Klarheit
Wir überprüfen bestehende Bauwerke auf Erdbebensicherheit und zeigen auf, welche Massnahmen technisch sinnvoll und wirtschaftlich umsetzbar sind.
Leistungen
Was wir bei Erdbebenanalysen prüfen
Bei einer Erdbebenüberprüfung beurteilen wir Tragstruktur, Schwachstellen und relevante Einwirkungen. Dabei prüfen wir, ob die Erdbebensicherheit eines Gebäudes in der Schweiz ausreichend ist und welche Massnahmen zur Erdbebenertüchtigung sinnvoll sind.
Erdbebenüberprüfung
Wir beurteilen bestehende Gebäude hinsichtlich ihrer Erdbebensicherheit und zeigen auf, ob Handlungsbedarf besteht.
Erdbebennachweis nach SIA
Wir erstellen Nachweise auf Basis der geltenden Normen und Anforderungen, unter anderem nach SIA 261.
Massnahmen und Ertüchtigung
Wenn Verstärkungen nötig sind, entwickeln wir gezielte Massnahmen zur Verbesserung der Tragfähigkeit und Sicherheit.
Unser Vorgehen
Von der Analyse zur klaren Empfehlung
Eine Erdbebenanalyse muss verständlich, nachvollziehbar und verhältnismässig sein. Wir werten Pläne und Unterlagen aus, beurteilen das Gebäude vor Ort und erfassen Tragstruktur, Aussteifung und Baugrundverhältnisse. Die rechnerische Untersuchung zeigt über den Erfüllungsfaktor, wie das Tragwerk gegenüber den Anforderungen dasteht. Daraus leiten wir konkrete Empfehlungen für Planung, Sanierung oder Ertüchtigung ab.
- Gebäude und Unterlagen erfassen
- Tragstruktur und Schwachstellen beurteilen
- Erdbebeneinwirkungen nach SIA berücksichtigen
- Handlungsbedarf und Varianten aufzeigen
- Massnahmen wirtschaftlich priorisieren
Erfüllungsfaktor 1,0 entspricht dem Niveau eines Neubaus.
Bei Bestandesbauten sind tiefere Werte zulässig, wenn die Mindestanforderungen erfüllt sind.
Anwendungsfälle
Wann eine Überprüfung sinnvoll ist
Eine Erdbebenanalyse ist besonders dann sinnvoll, wenn ein Gebäude verändert, saniert, erweitert oder neu genutzt wird. Auch wenn Sie Risse im Mauerwerk beurteilen lassen möchten, kann eine statische Überprüfung Gebäude und Tragstruktur frühzeitig absichern.
Umbau oder Sanierung
Bei Eingriffen in bestehende Tragstrukturen sollte die Erdbebensicherheit frühzeitig geprüft und dokumentiert werden.
Nutzungsänderung
Wenn Gebäude anders genutzt werden, können sich Anforderungen an Sicherheit, Erdbebennachweis und Tragstruktur verändern.
Aufstockung oder Erweiterung
Zusätzliche Lasten und neue Bauteile erfordern eine sorgfältige statische Beurteilung und eine Überprüfung der Erdbebensicherheit.
Risse oder Schäden
Risse im Mauerwerk oder sichtbare Schäden können Hinweise auf strukturelle Schwachstellen sein und sollten fachlich beurteilt werden.
Verhältnismässigkeit
Nicht jedes Gebäude muss Neubau-Niveau erreichen
Die SIA 269/8 stellt die Verhältnismässigkeit ins Zentrum. Nicht jedes bestehende Gebäude muss auf Neubau-Niveau ertüchtigt werden. Entscheidend ist, welche Schwachstellen wirklich relevant sind und mit welchen Massnahmen sich ein echter Sicherheitsgewinn erzielen lässt. Kosten, Eingriffstiefe, Nutzung, Restnutzungsdauer und der Erhalt der Bausubstanz fliessen in die Beurteilung ein. So entsteht eine objektspezifische Lösung: das Tragwerk verstehen, Schwachstellen erkennen und die Erdbebensicherheit dort verbessern, wo Massnahmen wirksam sind.
Analysen mit Wirkung
Ausgewählte Projekte zeigen, wie Erdbebenanalysen, Tragwerksbeurteilungen und gezielte Massnahmen zur langfristigen Sicherheit von Gebäuden beitragen.
Marcel Kielholz
Geschäftsführer,
Bauingenieur HTL/
NDU STV
Ansprechpartner
Die richtige Anlaufstelle
Marcel Kielholz, Bauingenieur HTL, verfügt über die Weiterbildung CAS Erdbebensicherheit von Bestandesbauten HSLU. Er führt die Überprüfung und Beurteilung bestehender Tragwerke hinsichtlich Erdbebensicherheit nach SIA 269/8 durch und erarbeitet bei Bedarf geeignete Ertüchtigungsmassnahmen.